Pasteurisierte Milch - Denaturiertes Eiweiß

Eiweiß denaturiert bei 42°C. Dann ist es für unseren Organismus nur mehr zum Teil nutzbar, zum Teil sogar eine starke Belastung. Zu unserer Gesunderhaltung reicht es keinesfalls. Um unsere Gesundheit aufrecht zu erhalten, brauchen wir natives (also rohes) Eiweiß aus naturbelassenen Lebensmitteln.


Pasteurisierte Milch wurde aber auf 80°C erhitzt. Vom Denaturierungsgrad der "länger frisch" und Haltbarmilch ganz zu schweigen.


Die amerikanischen Forscher Pottenger, Simonson und andere haben in Tierfütterungsversuchen an Katzen über zwanzig Jahre lang herausgefunden, dass diese bei rohem Fleisch und roher Milch gesund blieben und bei erhitzter Nahrung krank wurden und es zu Störungen der Fortpflanzung kam – Fehlgeburten, Missbildungen, Veränderung des Wesens (bissig, sexuell desinteressiert). Von der 3. Generation an überstand keine Katze mehr den sechsten Lebensmonat.

Im Gehege der Katzen die Rohfutter bekamen wuchs üppiges Unkraut, im Gehege der Katzen mit der Kochkost blieb der Boden brach.


Bei Übergang zur Vollnahrung wurden die Veränderungen erst in der vierten Generation zurückgebildet.


Fütterungsversuche mit Ratten wurden von Prof. Wagner in Gießen, B. Blanc, A. Lembke und R. Sieber sowie von Prof. Werner Kollath gemacht mit denselben Ergebnissen.

Die heutige, also industriell gewonnene – mechanisch und thermisch geschädigte, pasteurisierte und oftmals homogenisierte Milch, bereitet vielen Menschen gesundheitliche Probleme und wird sehr häufig auch nicht vertragen. Ein gestörter Eiweißstoffwechsel durch artfremdes Eiweiß ist die Folge und trägt zur Entstehung von Allergien, Hautkrankheiten u.a.m. bei.
 

Wie es zur Pasteurisierung kam

Anfang des 20. Jhdt. wurden durch Louis Pasteur und Robert Koch die Bakterien entdeckt.

Damals bestand aufgrund verdreckter Ställe der Verdacht auf die Verbreitung von Typhus, Tuberkulose, Diphtherie, Cholera, Scharlach. Jedes 5. geschlachtete Rind wies Tuberkulose auf.
Deshalb schrieb das Reichsmilchgesetz 1930 die Pasteurisierung vor – Erhitzung auf 80°C.

1937 wurde am 11. Weltmilchkongress in Berlin festgelegt, dass die Pasteurisierung der Milch beibehalten würde bis die Verhältnisse am Orte der Milcherzeugung den hygienischen Vorschriften entsprächen. Eine laufende Überwachung des Gesundheitszustandes der Milchtiere vorausgesetzt, sollte dann wieder zur Rohmilchversorgung übergegangen werden, denn man wusste damals bereits, dass die Rohmilch ein ungleich höherwertiges Lebensmittel war, als die pasteurisierte Milch.

Die Pasteurisierung wurde als Not- und Übergangslösung angesehen.

Bis heute wurde der Pasteurisierungszwang trotz peinlich sauberer Ställe und Hygiene nicht aufgehoben. Warum wohl?

Das Milchgeschäft mutierte zum Big Business

Durch den Pasteurisierungszwang wurden die Ab-Hof-Verkäufe und die kleinbäuerlichen Betriebe im Laufe der 2. Hälfte des 20. Jhdt. ausgehebelt. Immer weniger Betriebe erzeugten immer mehr Milch. Das Milchgeschäft mutierte zum Big Business. Mit Ausnahme der Vorzugsmilch (Rohmilch) ist die Selbstvermarktung von Milch heute verboten. Großmolkereien haben heute ein Monopol auf dem Milchverkauf.


Die Riesen-Milchüberschüsse machen eine massive weltweite Exportpolitik notwendig. Amerikanische Gentechniker vermarkten seit 1994 das Hormon BST zur Erhöhung der Milchleistung. Wachstumsfördernde Hormone werden in den Kuhställen schon lange eingesetzt.

1968 gab eine Kuh ca. 3700 l pro Jahr
Heute erzeugen Turbokühe über 40.000 l pro Jahr = 115 l/Tag
Zur Stützung dieser Hochleistung ist ein wachsender Bedarf an Technik sowie chemische, biologische und pharmazeutische Mittel notwendig.
 
1985 gab es allein in der BRD 5,8 Millionen Kühe die von 5000 Bullen, abstammend von 5 Linien, künstlich besamt werden. Zum heutigen Stand habe ich leider keine Zahlen - die Situation hat sich jedenfalls nicht "zurück zur Natur" entwickelt.

Für die europäischen Hochleistungskühe werden Futtermittel aus der Dritten Welt importiert. Dort werden Pestizide, Pilzgifte und Chemiedünger verwendet, die keine europäische Behörde kontrollieren kann. Mit dem Futter werden gleich „vorbeugend“ Antibiotika verfüttert. Die gesetzlichen Wartezeiten werden häufig nicht eingehalten. In der Milch werden Arzneimittelrückstände nachgewiesen. 

Die Anstriche der Silos enthalten Weichmacher, Stabilisatoren, polychlorierte Biphenyle – PCB – hochgiftig!

Rückstände von Reinigungsmitteln der Großmolkereien (Natriumhydroxyd, Trinatriummonophosphat, Phosphorsäure, Tenside, Chlor, Jod und Ammoniumverbindungen) belasten unsere Gesundheit zusätzlich.

Zur Konservierung der Milchprodukte (wie auch der Back- und Wurstwaren) wird massenhaft die geruchlich und geschmacklich nicht wahrnehmbare Sorbinsäure (E200) verwendet. Eine Langzeitwirkung im menschlichen Organismus ist nicht erforscht. „Das allergene Potential wird als gering eingestuft. Sie kann jedoch in seltenen Fällen allergieauslösend wirken und als Säure Schleimhäute oder Haut von sehr empfindlichen Personen reizen.“ (Wikipedia)


Durch das Melken wird eine Kuh ihr ganzes Leben zur Milchproduktion und damit Schein-Mutterschaft gezwungen (Das Klagen der Kühe). 

An vorderster Stelle der Prioritätenliste stehen die wirtschaftlichen Interessen. Unsere Gesundheit steht für die Wirtschaft an letzter Stelle.